Äussere Determinanten der Krankheiten und der Gesundheit des Bewegungsapparats

Dr. Urs Müller, Institute of Evaluative Research in Orthopedic Surgery, University of Berne
Rückenschmerzen in der Schweizer Bevölkerung |
Durch Rückenschmerzen werden sehr viele Behandlungen und Arbeitsausfälle ausgelöst, was unser Gesundheitswesen und die Arbeitswelt teuer zu stehen kommt. Um prüfen zu können, wie erfolgreich eine Behandlung ist, muss diese mit dem natürlichen Verlauf von Rückenschmerzen verglichen werden. Diese Information alleine reicht heute aber nicht mehr aus: Im Zuge der stetig stiegenden Krankenkassenprämien ist es notwendig zu wissen, in welchem Verhältnis die Kosten der Behandlung zum Resultat der Behandlung stehen. Um die Kostenseite fundiert prüfen zu können, brauchen wir auch Angaben über die Kosten, die der natürliche Verlauf von Rückenschmerzen verursacht. Basierend auf diesen Angaben lassen sich Aussagen darüber machen, ob eine Bahandlung dem natürlichen Verlauf wirklich überlegen ist oder nicht. Trotz einer ausgedehnten Literatur finden sich in der bisherigen Rückenschmerzenforschung kaum Daten, die den natürlichen Verlauf der Schmerzen in Verbindung mit den Kosten analysieren.
Aufgrund einer grossen Querschnittsstudie konnte die Forschungsgruppe des Projektes die Anzahl der Rückenpatienten in der Schweiz bestimmen. Allerdings wurden diese Patienten bisher nicht über eine gewisse Zeit beobachtet, um die Kosten für den natürlichen Verlauf zu ermitteln. Resultate... |
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Prof. Reto Krapf, Medizinisches Universitätsspital, Bruderholz
Effekt der Langzeit-Neutralisierung der diätinduzierten Säurebelastung auf die Knochendichte, Muskelmasse und Knochenarchitektur beim Menschen |
Eine an tierischen Eiweissen und Weizenmehl reiche Diät erhöht die Säurebelastung im Körper. Es gibt Hinweise, wonach diese Säurebelastung den Kalziumverlust aus dem Knochen, den Knochenabbau und den Verlust an Muskelmasse steigert. Eine hohe Säurebelastung wirkt sich zudem auf den Hormonhaushalt und den Stoffwechsel mit potentiell schädlichen Effekten auf Knochen und Muskel aus. Resultate... |
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Prof. Dr. Theo Wallimann, Prof. em. Institut für Zellbiologie, ETH Zürich, Dr. Isabel Gerber, Institut für Biologisch-Orientierte Materialwissenschaften, ETH Zürich
Bioenergetik von menschlichen Osteoblasten in vitro: Wirkung von Kreatin und Vitamin D3 |
Kreatin als Nahrungsmittelzusatz erlangt eine zunehmende Bedeutung als wichtige Zusatztherapie für Patienten, die unter verschiedenen Muskelkrankheiten, sowie andern neuro-muskulären und neuro-degenerativen Erkrankungen leiden. Als Nahrungsmittelzusatz hat dieses billige und körpereigene Produkt einen grossen sozio-ökonomischen Einfluss auf die muskulo-skelettale Gesundheit der Bevölkerung und einer Vielzahl von Patienten, z.B. zur Erhaltung der Muskelmasse und für die Rehabilitation. Die Forschungsgruppe dieses Projektes konnte zeigen, dass Kreatin eine stimulierende Wirkung auf das Wachstum und die Kalziumeinlagerung von isolierten knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) in Zellkultur hat. Das könnte wiederum darauf hindeuten, dass diese sichere und kostengünstige Zusatzbehandlung eine Strategie zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose darstellen könnte. Resultate... |
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