Prof. Dr. Thomas Abel, Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern
Der Verlauf von muskuloskelettalen Schmerzen aus der Patientensicht |
Der Verlauf von Beschwerden des Bewegungsapparates ist nur teilweise von medizinisch feststellbaren Werten und Diagnosen abhängig. Zwar wird der Einfluss von psychosozialen Faktoren wie Lebensstil, sozialer Status und Geschlecht in der Fachliteratur anerkannt, über die Art und Stärke des Einflusses weiss man jedoch noch zu wenig. Die vorliegende Studie untersucht die Effekte von solchen Faktoren und vergleicht dabei Patientinnen und Patienten mit rascher Genesung mit solchen, bei denen die Beschwerden bestehen blieben.
Insgesamt werden mit 48 Personen, die aufgrund ihrer Schmerzen im Alltag eingeschränkt sind, Interviews durchgeführt. Die Hälfte dieser Patientinnen und Patienten haben eine unkomplizierte Genesung erlebt. Bei der anderen Hälfte bestehen die Schmerzen weiter. Die Gruppen werden aus gleich vielen Frauen wie Männern bestehen.
Wir werden Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen und sozialen Schichten befragen. In den Interviews werden wir die Betroffenen fragen, was bei der Genesung geholfen hat bzw. geholfen hätte und welche Faktoren eine Heilung behindert haben. Die Interviews werden wissenschaftlich ausgewertet. Aufgrund dieser Analysen sollen Risikosituationen, sowie günstige Konstellationen für den Verlauf von Beschwerden des Bewegungsapparats identifiziert und für die weitere Forschung und Praxis relevant beschrieben werden. Results... |
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Prof. Dr. Dr.Thomas Abel und Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern
Psychosoziale Ressourcen und Risikofaktoren bei Rückenschmerzen: Entwicklung eines Screeningverfahrens für die ärztliche Praxis |
In diesem Projekt wird ein Fragebogen entwickelt, der die Ärzte künftig dabei unterstützen soll, die psychosozialen Ressourcen von Patienten mit Rückenschmerzen zu erfassen. Mit diesem Screening-Instrument soll die Behandlung verbessert und einer Chronifizierung der Rückenschmerzen entgegengewirkt werden. Results... |
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Dr. Suzanne Anderson, Institut für Diagnostische, Interventionelle und Pädiatrische Radiologie der Universität Bern
Frühzeitige Diagnose des Schleudertraumas mit hochauflösender Magnetresonanztomographie |
Symptomatisches Schleudertrauma, verursacht durch Auffahrkollisionen bei Verkehrsunfällen, mit dem Hauptsymptom Nackenschmerzen, kann einen chronischen Verlauf (mehr als 6 Monate) mit starker Einschränkung der Lebensqualität verursachen. In der Schweiz leiden ca. 10 000 Patienten nach Verkehrsunfällen an Nackenschmerzen. Pro Jahr wird bei 1000 Personen ein chronisches Schleudertrauma diagnostiziert. Die durchschnittlichen Kosten betragen pro Patient über CHF 0.5 Mio. jährlich. Results... |
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